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Welche einmaligen Anforderungen stellt das Web an Marketing und Unternehmens-
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Print- versus Online-Medium?

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Recht im Internet

Warum sich klassische Werbeagenturen schwer tun, etwas Sinnvolles fürs Web zu entwickeln


















Informationsarchitektur, Teil 2: Konzeption

Autor: Christo Börner-Sipilä

Fortsetzung des Artikels Informationsarchitektur, Teil 1: Definition

Navigation definieren
Es gibt zwei Arten von Wissen: Wir kennen ein Subjekt selbst oder wir wissen, wo wir Informationen darüber finden können. Dabei unterstützen uns Navigationssysteme. Eine gut gestaltete Site sorgt für intelligente Kennzeichnung, intuitive Pfade, Lesbarkeit und ein klares konzeptionelles Site-Modell. User wollen wissen, wo sie sind, welche Auswahl sie von hier haben, wie sie ihr ursprüngliches Ziel erreichen und evtl. von dort wieder zurückkommen. Ihm dies zu ermöglichen, gehört zu den Aufgaben des Informationsarchitekten, wenn er das Navigationssystem der Site plant.

Das Design eines guten und damit erfolgreichen Navigationssystems hängt von einigen Faktoren ab:
  • es bietet Feedback an, das heißt, die Erwartungen des Besuchers werden erfüllt
  • das Labeling der diversen Kategorien ist klar verständlich
  • wenn überhaupt notwendig, ist es leicht erlernbar
  • es verfügt über verschiedene Suchmöglichkeiten und
  • die Suchergebnisse sind eindeutig und relevant
Was ist ein Label?
Durch ein Labeling-System symbolisieren wir unsere Konzepte. Achten Sie einmal auf Ihrem Heimweg oder beim nächsten Shopping auf Symbole, die sich Ihnen ständig präsentieren, und urteilen Sie selbst, wie klar diese Symbole sind. Wenn Sie beispielsweise an ein Stopschild kommen, wissen Sie genau (und ohne lange darüber nachdenken zu müssen), was zu tun ist. Es geht ums Abbilden: Wir lernen, ein Symbol mit der Aussage zu verbinden, die es symbolisiert. Es geht allerdings nicht ausschließlich um Symbole; auch bei reiner Textnavigation ist die Kennzeichnung mit den richtigen Schlagworten wichtig, um ein Feedback des Besuchers anzuregen.

Die gewählten Symbole sind also einfach, klar und attraktiv - testen Sie sie mit Menschen in Ihrer Firma. Das Symbol selbst hat keine Bedeutung, es symbolisiert nur den Inhalt, den Sie auf einer Seite innerhalb Ihrer Site platziert haben. Es ist gleichbedeutend mit dem ersten Eindruck, den wir von Menschen bekommen. Das Label entscheidet darüber, ob der User mit der Seite, auf die das Icon verweist, fortsetzt und weiter durch Ihre Site browst oder ob er den Zurück-Button anklickt.

Konsequenzen der Gestaltung eines schlechten Labeling-Systems sind unter anderem:
  • die Zeit, die ein User auf solchen Sites verbringt, ist kurz
  • es hinterlässt einen schlechten Eindruck und lässt ein Unternehmen dadurch wenig zuverlässig aussehen
  • es zeigt, dass die Bedürfnisse der Nutzer nicht verstanden wurden
Der Prozess
Der Designprozess einer effektiven Website kann in drei Hauptstufen unterteilt werden:
  1. Recherche
  2. Konzeption
  3. Produktion und Ausführung
Wir betrachten hier nur die ersten beiden Stufen und ihre Rollen, die sie im Designprozess spielen. Die dritte Stufe ist eher technischer Natur, und wir werden sie lieber bei einer anderen Gelegenheit besprechen.

Recherche
In der Recherche-Stufe konzentrieren wir uns auf Informationssammlung. In dieser Stufe geht es um Fragen und die Analyse der Antworten. Einige der Fragen, die Sie stellen müssen:
  • Was sind die Ziele und der Auftrag des Projekts?
  • Welche Zielgruppe wird mit der Site angesprochen?
  • Welche Art von Content sollte oder sollte nicht Teil der Site sein?
  • Welche Tools müssen Sie einsetzen, um den Content in der Site zu präsentieren?
  • Wer ist Ihre Konkurrenz? Wie sieht deren Site aus?
  • Welche Arten von Interaktionen müssen und wollen Sie Ihren Kunden anbieten?
  • Was sind die kurzfristigen und was die langfristigen Ziele der Site?
  • Wie sehen Sie die Site Ihres Unternehmens ein Jahr später?
  • Wie wird Erfolg gemessen?
Einige der Techniken, die in dieser Stufe der Informationssammlung angewendet werden, sind individuelle Interviews, Site-Kritiken und Erstellen von Wunschlisten, um den in der Site enthaltenen Content zu bestimmen.

Konzeption
Nach einem Brainstorming über den Inhalt, die Architektur, das Erscheinungsbild und das Labeling-System, die Struktur und alle anderen Aspekte der Site organisieren Sie Ihre Ideen und bestimmen, was die Site einmal enthalten soll. Halten Sie alles auf einem Whiteboard fest. Diesen Anforderungen entsprechend definieren Sie das grafische Interface. Am Ende sind Sie in der Lage, Größe und Umfang des Projekts zu berechnen und können dadurch festlegen, welche und wieviele Mitarbeiter Sie zur Realisation benötigen.

Anmerkung:
Mit diesem Beitrag haben wir Ihnen einige wichtige Gedanken zur Informationsarchitektur aufgezeigt. Wenn Sie in dieses Thema tiefer einsteigen möchten, verweisen wir auf unsere Rubrik " Ausführliche Studien", in der Sie Artikel u. a. zu Navigation und zur Planung einer Internetpräsentation finden.

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Christo Börner-Sipilä: Hauptberuflich arbeite ich für die Internet-, Grafik- und Screendesign-Agentur designfamily.de, zuerst in Frankfurt am Main, jetzt in Langenthal im Hunsrück. Neben Beratung, Planung und Konzepterstellung zur Entwicklung überzeugender Webauftritte sind meine Schwerpunkte Navigations- und Interface-Design, Informationsarchitektur und Usability.
Meine Kompetenz als Online-Autor zu diesen Themen ist von zahlreichen Instituten, Universitäten, Verbänden sowie in Fachpublikationen und eCommerce-Linksammlungen aus allen deutschsprachigen Ländern anerkannt.
Für Ihr Interesse an einer Zusammenarbeit im Konzept- oder Content-Bereich nutzen Sie bitte dieses Online-Kontaktformular



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