zur startseite www.diktion.de hier befinden Sie sich:  www.diktion.de > Artikel & Studien

akademie.de - lernen im Netz
Google

  •  Impressum
  •  Kontakt
  •  Newsletter
  •  Werbung
  •  Dienstleistungen
  •  Archiv
  •  Suchen




Im Online-Archiv finden Sie weitere Studien und Artikel zu folgenden Themen:

Ausführliche Studien

eCommerce und Marketing

Webmanagement

Webpromotion

Unternehmensstrategie

Wireless und WAP

Bannerwerbung

Schreiben fürs Web

Suchmaschinenstrategie

Diverse Themen

EU

Buchbesprechung


Ausführliche Studien:

Benutzerführung, Navigationskonzepte und Benutzerschnittstellen

Planung einer Internetpräsentation

Welche einmaligen Anforderungen stellt das Web an Marketing und Unternehmens-
kommunikation?


Print- versus Online-Medium?

Zielgruppen-
kommunikation im Internet


Recht im Internet

Warum sich klassische Werbeagenturen schwer tun, etwas Sinnvolles fürs Web zu entwickeln


















Fordern Sie noch heute kostenlos 100 Dollar an

Autor: Christo Börner-Sipilä

Mal ehrlich, würden Sie solch einem Werbebanner trauen? Und doch liegt dem eine wahre Geschichte zugrunde. Mike Enlow, Gründer der "Masters of Marketing Inner Circle" und Marketing-Experte mit unüblichen Low-Risk-Methoden hat dieses unglaubliche Experiment durchgeführt, von dem ich Ihnen hier berichten werde.

Was ist also passiert mit dieser Website, die via Suchmaschinen und Newsgroups bekannt gemacht wurde? Nicht ein einziger Mensch hat während des monatelangen Testlaufs das Angebot angenommen. Die Story hat dennoch ein "Happy End", bleiben Sie also dran.

Die Relevanz dieses Artikels für Ihr eigenes Geschäft ist gegeben, so lange Sie im Web etwas weniger Wertvolles als (fast kostenlose) 100-Dollar-Noten anbieten. Und das dürfte für fast jedes Webangebot zutreffen. Die meisten Internet- oder eCommerce-Unternehmen haben noch nicht verstanden, wie schwer es ist, online Geld zu verdienen - oder wie einfach es sein kann, folgt man einigen logischen Regeln.

Das Problem vieler kommerzieller Websites ist, dass die Besucher wenig Vertrauen in ein Angebot setzen. Vor allem dann nicht, wenn es um die Übermittlung persönlicher Daten oder -wie im hier geschilderten Fall- um eine Vorausbezahlung geht. Sie sind es leid, getäuscht zu werden und Produkte zu erhalten, die nicht der Beschreibung entsprechen, nicht angeforderte eMails zu erhalten oder nicht erkennen zu können, wer sich hinter dubiosen Web- oder eMail-Adressen versteckt. Kurz: Sie glauben nicht ein einziges Wort.

Hier jetzt erst einmal die Werbung, veröffentlicht auf "Freeyellow", also auf für jeden kostenlos verfügbarem Webspace:
ICH SCHICKE IHNEN EINEN KOSTENLOSEN 100-DOLLAR-SCHEIN!!!!
Sie zahlen nur die Versandkosten von $ 10.95 für die Express-Lieferung binnen 24 Stunden!!
Mein Vorrat dieser 100-Dollar-Scheine ist begrenzt. Deswegen: bestellen Sie jetzt sofort!!!!!
Handeln Sie jetzt, um morgen früh 100 Dollar (U.S.-Währung) geliefert zu bekommen!!!!!!
WO SONST BEKOMMEN SIE 100 DOLLAR KOSTENLOS?
-Klicken Sie hier für Ihre Online-Bestellung-
Noch einmal die Frage: Würden Sie diesem Werbebanner trauen? Oder anders: Angenommen, Sie wüssten um die Rechtmäßigkeit des Angebots, wie viele 100-Dollar-Scheine würden Sie kaufen? Warum hat keiner Tausende davon bestellt? Es gibt nur einen Grund dafür: Die Werbung strahlte kein Vertrauen aus. Lassen wir einmal außer Acht, dass es sich hier um ein extremes Beispiel handelt. Ein mehr oder weniger gleiches Problem haben praktisch alle Werbungen im Web. Wie vertrauensvoll auch immer Ihre Verkaufsargumente sind, es gibt Wege, sie noch besser zu machen.

Was also ist an dieser Bannerwerbung falsch gewesen?

1. Zu viele Ausrufezeichen.
Das klingt nach "Hype" und zerstört Glaubwürdigkeit. Und ohne diese kein Verkauf.

2. Keine Identifizierung.
Ein schrecklicher Fehler. Und damit ist nicht nur der fehlende Firmenname gemeint. Jeder Trickbetrüger kann sich einen fiktiven Geschäftsnamen zulegen (und sich dahinter verstecken). Ohne eine klare Identität wird man nicht verkaufen können - auch bei dreifacher Geld-zurück-Garantie.

Neben einem Namen sollte eine Anschrift, Telefonnummer, Fax etc. angegeben sein. Und verwenden Sie möglichst eine eMail-Adresse eines Internet Service Providers (ISP), denn das lässt zumindest hoffen, dass ein möglicherweise schlechter Anbieter über diesen ISP noch auszumachen ist.

3. Fehlende Reputation.
Wären einige bekannte und erfolgreiche Kunden genannt gewesen (!) ... Hätte der Anbieter seine Erfahrung auf diesem Gebiet ausgedrückt (!) ... Sie verstehen, was ich meine. Es muss ganz einfach eine Reputation vorhanden sein, weil diese Vertrauen aufbaut.

4. Fehlende Referenzen.
Zufriedene Kunden oder glückliche Menschen, die schon vorher 100 $ bestellt hatten. Möglichst mit vollem Namen. Selbst die kleinste Referenz zählt beim Vertrauensaufbau. Sammeln Sie solche Referenzen. Wenn Ihnen ein Kunde seine Zufriedenheit über Ihr Produkt oder Dienstleistung schreibt, fragen Sie, ob Sie ihn als Referenz nennen dürfen. Die meisten werden ihre Zustimmung geben.

5. Umfassende Kontaktinformationen
(Geschäftsadresse, Telefon etc.) drücken aus, dass Sie innerhalb der virtuellen Welt "wirklich" existieren. Klar, man kann auch für wenig Geld von vielen Services eine Nummer für alles mieten, die dann auch alles erledigt ...

Ich hoffe, dass diese Tipps Ihrer Geschäftsidee nützlich sein werden. Versuchen Sie, die Anregungen in Ihre Werbung einzubauen, und beobachten Sie die Reaktionen der angestrebten Zielgruppe. Im Zusammenspiel mit dem richtigen Produkt, mit der richtigen Dienstleistung sollten sich Ihre Verkaufserfolge erhöhen lassen.

Noch ein Nachtrag: Nachdem Mike Enlow diese "Vertrauenstaktiken" in die Werbung eingebaut hatte, wurden bereits ab dem 1. Kundenkontakt 100-Dollar-Scheine "verkauft".

Empfehlungen zu diesem Thema:





Christo Börner-Sipilä: Hauptberuflich arbeite ich für die Internet-, Grafik- und Screendesign-Agentur designfamily.de, zuerst in Frankfurt am Main, jetzt in Langenthal im Hunsrück. Neben Beratung, Planung und Konzepterstellung zur Entwicklung überzeugender Webauftritte sind meine Schwerpunkte Navigations- und Interface-Design, Informationsarchitektur und Usability.
Meine Kompetenz als Online-Autor zu diesen Themen ist von zahlreichen Instituten, Universitäten, Verbänden sowie in Fachpublikationen und eCommerce-Linksammlungen aus allen deutschsprachigen Ländern anerkannt.
Für Ihr Interesse an einer Zusammenarbeit im Konzept- oder Content-Bereich nutzen Sie bitte dieses Online-Kontaktformular



  • diktion kostenlos abonnieren
  • Verzeichnis aller Artikel (nach Rubriken)
  • diktion Titelseite
  • Ihre Werbung im diktion Online-Magazin
  • Mediendesign Sipila - Ihre Medien- & Internetdienstleister
 
  Google
© Copyright 1999 - 2011 Christo Börner, www.diktion.de
Verwertung, Nachdruck + Vervielfältigung nur mit Genehmigung des Autors
zur startseite www.diktion.de





Zeitschrift empfehlen + Gratis-Prämie kassieren!











managerGAMES.com - die besten Online-Manager-Spiele





T-Com - Hier klicken!





Visa CsCard - Kreditkarte für jeden!





Spreadshirt Designer - Shirts selbst gestalten und bestellen!