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Wie Sie effektiv guten Text schreiben, Teil 1

Autor: Christo Börner-Sipilä

Es ist gleichgültig, wie hervorragend Ihre Website aussieht, wenn Sie keine Texte haben, die sich mit den Belangen Ihrer Leser klar auseinandersetzen und leicht zu lesen sind. Wer keine guten Texte hat, hat auch keine gute Website (ausgenommen natürlich die visuellen Künstler). Websites sind dazu da, jemandem etwas mitzuteilen. Wer nichts zu sagen hat, braucht keine Site.

Wie wir etwas mitteilen, ist genauso wichtig wie das, was wir mitzuteilen haben. Der Ton und der Schreibstil sagen genauso viel über die Site-Betreiber aus wie auch die behandelten Themen. Im diktion.magazin pflegen wir einen freundlichen, konversierenden Stil und schreiben, wie wir reden. Sie sollen sich fühlen, als spräche eher ein Freund zu Ihnen. Statt eines Technikers oder Programmierers, der versucht, unverständliche Daten zu erklären.

Wie und wo anfangen?
Wie also vollbringen Sie Ihr Werk, wo Sie zum Arbeiten doch nur 26 Buchstaben haben? Wo fangen Sie an? Am besten mit den Informationen, die Sie bereits kennen – dem Grund, warum Sie schreiben: Was wollen Sie erreichen? Verkaufen? Informieren? Inspirieren? Handlung auslösen? Wenn Sie erst einmal klar den Grund für das Schreiben bestimmt haben, sind Sie schon mitten in der Produktion.

Eine Anmerkung über PCs und Schreiben: Ich glaube fest ans Schreiben am PC. Er kann zwar nicht für mich schreiben (und jene unter uns, die mit Schreiben ihr Geld verdienen hoffen, dass PCs das niemals können werden!), ist aber ein dankbares Werkzeug, um meine Gedanken zu organisieren, das Schreiben zu beschleunigen und das Redigieren (und Korrigieren) zu erleichtern. Auf keinen Fall blockiert es Kreativität, wie manche Menschen meinen und wie Sie in der Folge sehen werden.

1. Was wollen Sie erreichen?
Zuerst erstellen Sie eine Liste mit dem, was Sie mit Ihrem Text erreichen wollen. Gehen Sie gleichzeitig detailliert und allgemein vor: Denken Sie an so viele Dinge wie möglich – Brainstorming! Es können Listen oder zufällige Ideen sein. Versuchen Sie nicht, diese jetzt schon in eine bestimmte Ordnung zu bringen. Vernachlässigen Sie durchaus Rechtschreibung, Interpunktion oder Grammatik. Nur Ideen – so viele wie möglich.

Behindern Sie sich nicht damit, eine Idee nicht niederzuschreiben, weil Sie vielleicht denken, es könne "stupide klingen" oder weil Sie befürchten, jemand anderes machte sich darüber lustig. Keiner außer Ihnen muss diese Liste je sehen. Anfänger verwerfen oft gute Ideen, weil sie denken, sie seien zu allgemein, zu einfach oder dass schon ein anderer darüber geschrieben hat. Korrigieren Sie sich (noch) nicht selbst; Sie verlieren dabei vielleicht ein paar gute Ideen.

Nach diesem ersten Brainstorming (wobei Sie später immer noch neue Ideen hinzufügen können) erstellen Sie sich eine weitere Liste:

2. Was will der Leser?
Der will natürlich wissen, was für ihn drin ist, nicht für Sie. Wenn Sie ein Produkt oder einen Service verkaufen wollen, werden Ihre Leser das nur dann kaufen, wenn es ihnen auch etwas bringt. Zeit und Geld sparen sind gewissermaßen Standards, die die meisten Produkte und Services anbieten – also sollten Sie sich schon etwas spezifischer ausdrücken.

Beginnen Sie mit den Grundbedürfnissen jedes Lebewesens: Glück, Liebe, Komfort und Sex. Also am besten damit, wie Ihr Produkt oder Service den angesprochenen Menschen zufriedener machen kann. Versetzen Sie sich in seinen Alltag und finden dadurch heraus, wobei ihm Ihr Produkt nützlich sein kann. Das genau listen Sie nun auf:

3. Ihre Eigenschaften und Vorzüge
Es reicht nicht aus, dass Sie Ihre Eigenschaften und Vorzüge kennen. Vielmehr müssen Ihre Leser wissen, warum jede Ihrer Eigenschaften wichtig für sie sind. Und deswegen funktioniert eine solche Liste hervorragend, weil Sie dadurch nicht den Überblick darüber verlieren, was Sie Ihren Lesern mitteilen müssen. Auch wenn es für Sie zweifellos klar ist, kann es für den Leser dennoch etwas sein, was er noch niemals bedacht hat.

4. Organisieren Ihrer Gedanken
Inzwischen haben Sie also drei Listen: Was Sie mit dem Projekt erreichen wollen, was der Leser will und die Eigenschaften und Vorzüge. Was jetzt? Ich komme noch einmal zurück auf die Arbeit am PC:

Die meisten der heutigen Textverarbeitungsprogramme haben eine "Übersichts"-Eigenschaft, z. B. die Dokumentenstruktur oder das Online-Layout in MS-Word. Es ist ein einfaches und dabei äußerst nützliches Hilfsmittel, das das Organisieren Ihrer Gedanken wesentlich vereinfacht.

Weisen Sie Ihren skizzierten Ideen verschiedene "Formatvorlagen" zu, indem Sie in der Symbolleiste Überschrift 1, 2, 3 etc. auswählen (bei vorher markiertem Text). Wenn Sie nun im Menü Ansicht Online-Layout oder Dokumentenstruktur auswählen, erhalten Sie all Ihre Ideen in einer Übersicht. Nun können Sie daran gehen, Ihre Gedanken zu sortieren, eine Hierarchie durch verschiedene Überschrift-Formate zu erstellen. Wenn z. B. unter dem Format "Überschrift 1" weitere Formatierungen der Kategorien Überschrift 2 und höher vorhanden sind, erhält Überschrift 1 ein Minuszeichen. Wenn Sie darauf klicken, schließt sich diese Ebene und Sie sehen nur die Hauptthemen.

Die "invertierte Pyramide"
Journalisten wird gelehrt, die wichtigsten Elemente einer Story an den Anfang zu setzen. Es gibt dafür zwei gute Gründe – der eine ist, dass Leser nicht immer die ganze Story lesen, also bekommen sie den wichtigsten Stoff zuerst. Der andere praktische Grund ist, dass Stories oft gekürzt werden, um in einen gegebenen Platz zu passen. Dafür werden sie am Ende beschnitten, wo die weniger wichtigen Informationen sind. Im Web gibt's genug Platz, Sie werden also im Gegensatz zu einer Printversion kaum etwas an Ihrem Stoff zu kürzen haben.

Sortieren Sie also nun Ihre Ideen nach der Wichtigkeit einzelner Gedanken und arbeiten sich dann nach unten in die Details.

Danach sortieren Sie nach Themen: Sie wählen den Hauptpunkt eines Themas und danach die anderen Elemente und bringen sie unterhalb dieser Hauptpunkte. Das alles machen Sie am besten unter Verwendung des Online-Layouts oder der Dokumentenstruktur und per Drag-and-Drop.

Wenn Sie damit fertig sind, haben Sie einige Überschriften 1 (die Hauptthemen) und diese einige Überschriften 2 und darunter wiederum einige Überschriften 3. Normalerweise reichen 3 Unterteilungen; Sie müssen also nicht unbedingt alle Unterüberschriften verwenden.

5. Mit Inhalt auffüllen
Sie waren bisher natürlich nur dabei, die Struktur Ihres Dokuments zu erstellen, das Skelett gewissermaßen. Jetzt, da Sie Ihre Überschriften haben, brauchen Sie nur noch die "freien Felder" auszufüllen.

Noch einmal: Korrigieren oder redigieren Sie sich noch nicht selbst an dieser Stelle. Wenn Sie an einer Stelle noch nicht genau wissen, was Sie sagen wollen, machen Sie einfach mit dem nächsten Punkt weiter. Schreiben Sie so viel oder so wenig Sie wollen. Je mehr Sie schreiben, umso mehr haben Sie auch daran zu arbeiten. Bringen Sie Ihre Aussage, und wenn Sie die haben, hören Sie auf.

Im nächsten Beitrag erfahren Sie, wie Sie sich nun selbst korrigieren; schreiben, wie Sie sprechen; wie Sie alles Überflüssige aus Ihrer Stoffsammlung herausstreichen; wie Sie sich selbst sagen hören: Schreiben ist eigentlich gar nicht so schwer.

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Christo Börner-Sipilä: Hauptberuflich arbeite ich für die Internet-, Grafik- und Screendesign-Agentur designfamily.de, zuerst in Frankfurt am Main, jetzt in Langenthal im Hunsrück. Neben Beratung, Planung und Konzepterstellung zur Entwicklung überzeugender Webauftritte sind meine Schwerpunkte Navigations- und Interface-Design, Informationsarchitektur und Usability.
Meine Kompetenz als Online-Autor zu diesen Themen ist von zahlreichen Instituten, Universitäten, Verbänden sowie in Fachpublikationen und eCommerce-Linksammlungen aus allen deutschsprachigen Ländern anerkannt.
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