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Benutzerfreundlichkeit: Methoden des Usability-Testings

Autor: Christo Börner-Sipilä

Usability-Testing zur Sicherung der Benutzerfreundlichkeit einer Website war weder jemals umstritten noch hat sich seit 1994, den Anfängen der Usability-Schule, Wesentliches daran geändert. Während jedoch in den USA solche Tests bei der Site-Entwicklung mittlerweile Standard sind, werden sie hierzulande eher noch vernachlässigt. Doch immer mehr Entwickler machen sich die Ansicht zu eigen, dass Usability-Tests feste Bestandteile der Webseiten-Entwicklung sein müssen. "Wenn Nutzer ein Produkt nicht auffinden können, können sie es auch nicht kaufen." (J. Nielsen) Deswegen erwarten inzwischen viele Auftraggeber von ihren Agenturen, dass im Webentwicklungsprozess verschiedene Testverfahren eingesetzt werden, um die Besucher nicht durch zu komplizierte Anwendbarkeit einer Site zu frustrieren.

Usability-Testing - wie geht das?
In Usability-Tests wird der Praxisfall simuliert. Das wichtigste Ziel ist dabei, ein Feedback der Benutzer über die Benutzerfreundlichkeit einer Website zu erhalten. Die unterschiedlichsten Methoden verschiedener Agenturen haben eines gemeinsam: im Einzelgespräch mit dem Probanden zu erfahren, ob eine Site oder deren Prototyp seinen Vorstellungen entspricht.

Welche Techniken und Verfahren dabei angewandt werden, spielt eine untergeordnete Rolle. Denn im Prinzip läuft es bei allen Methoden aufs gleiche hinaus: Ein Tester beobachtet einen sorgfältig ausgewählten Probanden (der im Idealfall die definitive Zielgruppe der Site repräsentiert oder sogar bereits Kunde des Auftraggebers ist) bei der Benutzung des Prototyps einer Website. Der Testperson wurden dabei praxisbezogene Aufgaben vorgegeben. Im Anschluss daran erhält der Tester (auch Moderator genannt) das detaillierte Feedback des Probanden zur Anwendbarkeit der Site.

Die Anwesenheit des Moderators während des Nutzertests ist nicht unbedingt notwendig. Um die Beeinflussung des Probanden möglichst gering zu halten, kann ein Diktiergerät seine Aussagen aufzeichnen. Ebenso fraglich ist die Spiegelwand, hinter der weitere Zuschauer den Test mitverfolgen können. Eine diskrete Videoaufzeichnung erscheint sinnvoll, weil nachträglich Details analysiert und der Test einem weiteren Personenkreis des Auftraggebers zugänglich gemacht werden kann.

Optimale Tests beziehen verschiedene Plattformen mit unterschiedlichen Internetzugängen ein. Der Teilnehmerkreis besteht aus einer Gruppe repräsentativer Anwender mit unterschiedlichem Bildungsniveau und unterschiedlichen Interneterfahrungen. Die Rekrutierung der Testpersonen orientiert sich streng an der Zielgruppe. Ist diese noch nicht bekannt, wird zunächst eine Zielgruppenanalyse vorgenommen. Nach Untersuchungen des so genannten (und auch umstrittenen) "Usability-Gurus" Jacob Nielsen deckt eine Testgruppe von 3 Personen bereits 80% der Userprobleme auf. Anhand der Auswertung der Teilnehmererfahrungen aus Anwendersicht werden anschließend Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet und realisiert.

In welchem Entwicklungsstadium wird getestet?
Die beste Antwort ist: Von Anfang an in allen Phasen des Entwicklungsprozesses. Der o. g. Nielsen hat sich beispielsweise 50 verschiedene Verfahren zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit von Webseiten patentieren lassen. Und in den USA sind mittlerweile schon Tests mit Prototypen von Navigationsstrukturen gängig, um zu erkennen, was die Benutzer von bestimmten Navigationsbegriffen erwarten.

Bereits im frühesten Stadium einer Site-Entwicklung werten Forschungstests die Beiträge (Input) der beteiligten Probanden aus. Den Erfahrungen und Erwartungen der zielgruppenkonformen Benutzer entsprechend kann das Entwicklungsteam schon hier über die passende Richtung für Look & Feel, Navigation und Funktionalität entscheiden.

Kurz vor Publizierung eines neuen Webauftritts werden Assessmenttests durchgeführt. Hier zeigt sich, ob die Entwickler das Feedback vorangegangener Tests richtig verarbeitet haben oder ob es durch die Änderungen zu neuen Problemen in der Anwendung kommt, die aber in der Regel relativ einfach zu beheben sind.

Nach erfolgter Lancierung des Webauftritts sind Auswertungstests angebracht, mit denen der Erfolg einer neuen Site bewertet wird. Im Vergleich mit dem Angebot der Konkurrenz stufen die Testpersonen den Webauftritt in eine Wertungsliste ein. Diese Liste ist für die Auswertung des Erfolgs eines Projekts äußerst aussagekräftig.

Für alle Tests gilt, dass nach erfolgten Veränderungen an einer Site weitere Tests erfolgen. Erfahrungsgemäß werden nämlich nach Beheben eines Problems erst andere Probleme offensichtlich.

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Christo Börner-Sipilä: Hauptberuflich arbeite ich für die Internet-, Grafik- und Screendesign-Agentur designfamily.de, zuerst in Frankfurt am Main, jetzt in Langenthal im Hunsrück. Neben Beratung, Planung und Konzepterstellung zur Entwicklung überzeugender Webauftritte sind meine Schwerpunkte Navigations- und Interface-Design, Informationsarchitektur und Usability.
Meine Kompetenz als Online-Autor zu diesen Themen ist von zahlreichen Instituten, Universitäten, Verbänden sowie in Fachpublikationen und eCommerce-Linksammlungen aus allen deutschsprachigen Ländern anerkannt.
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