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Ausführliche Studien:

Benutzerführung, Navigationskonzepte und Benutzerschnittstellen

Planung einer Internetpräsentation

Welche einmaligen Anforderungen stellt das Web an Marketing und Unternehmens-
kommunikation?


Print- versus Online-Medium?

Zielgruppen-
kommunikation im Internet


Recht im Internet

Warum sich klassische Werbeagenturen schwer tun, etwas Sinnvolles fürs Web zu entwickeln


















Zielgruppenkommunikation im Internet
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Eine lebendige Kombination der Elemente einer Benutzeroberfläche, interessante Produkte und vor allem Services, Grafiken, die den Inhalt unterstützen und nicht ausbremsen, verbunden mit einer sinnvollen Siteplanung leiten die Besucher auf alle weiteren Seiten. Seiten mit wichtigem Inhalt, den der Besucher nach der Intention des Anbieters wahrnehmen soll.

Der Dialog zwischen Anwender und Anbieter beginnt mit der Eingabe der URL einer Website durch einen Anwender. Zielgruppenspezifischer Inhalt regt ihn an, verknüpften Seiten zu folgen, solange er sich weiteren Nutzen davon verspricht. Er lässt sich von der von ihm ausgewählten Thematik fesseln, bis er sein Informations- oder Unterhaltungsbedürfnis befriedigt hat. Sieht sich der Besucher hingegen in einer Einbahnstraße oder gar in einer Sackgasse, wendet er sich desinteressiert ab, der Dialog wird (vermeintlich einseitig) von ihm beendet.

Der humane Aspekt des Dialogs ist im Internet natürlich nicht so vorhanden, wie es in einem persönlichen Gespräch oder auch nur am Telefon der Fall ist. Das kann aber durch maßvoll eingesetzte Technik zur Personalisierung und durch eine individuelle Behandlung des Benutzers zu einem Teil ersetzt werden. Eine umfangreiche und klare Information, die auch Kosten und eventuelle Unzulänglichkeiten eines Produkts oder Dienstleistung einschließt, kann jedoch das persönliche Gespräch beim heutigen Surfer durchaus ersetzen.

Methoden zur Erreichung der Zielgruppe
Die meisten Firmen haben mittlerweile das Phänomen erkannt, dass Verknüpfungen das Web zusammenhalten und die Benutzer neue Welten entdecken lassen. Diese Erkenntnis hat sich derart verbreitet, dass in allen Firmen- und Produktwerbungen die Firmen-URL integriert ist. Leider ist es in der Praxis oft so, dass diese URLs meistens nur Oberbegriffe sind und dem Anwender keinen Nutzen bringen.

Deswegen ist es besser, in der Werbung keine Verweise auf die firmeneigene Website zu bringen. Das mag auf den ersten Blick befremdend klingen. Wenn ein potenzieller Kunde durch eine Werbung auf ein neues Produkt oder ein besonderes Angebot aufmerksam wurde und sich dafür interessiert, darf er nicht gezwungen werden, sich von der Startseite bis zu der Produktseite, die im Kontext mit der Werbung steht, hindurch navigieren zu müssen. Für diesen Fall bleibt einzig, in der Werbung die URL dieser bestimmten Produktseite zu verwenden. Auch für alle anderen Formen von Publikationen, Pressemitteilungen, Online-Publikationen, Kampagnen mit einem bestimmten Thema, bleibt dies gültig.

Dabei darf der online angebotene Inhalt keine Wiederholung der Werbung sein. (Der ins Web geht, hat diese Werbung offensichtlich schon gesehen.) Jedes Medium ist seiner eigenen Art nach einzusetzen. Wenn wir z. B. in TV-Spots Nahrungs- oder Genussmittel anbieten, können wir im Web Koch- oder Lifestyle-Rezepte veröffentlichen, um die Informationen über unsere Produkte zu vertiefen und deren Anwendung zu unterstützen.

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